Durch das Nacht für Nacht nicht optimale Liegen leidet die Regeneration, die Muskulatur verspannt zunehemend, was sich im Laufe der Zeit auf die Leistungsfähigkeit
und das Wohlbefinden negativ auswirkt.
Wenn Sie oft mit Rückenschmerzen
erwachen, welche nach etwas Bewegung rasch nachlassen oder Ihre
Hals- und Nackenverspannungen am Morgen am schlimmsten sind, dann sind
Sie im "Teufelskreis der Verspannungen".
Falls Sie bereits mehrere Kissen ausprobiert oder mittlerweile eine ganze Kissensammlung zu Hause haben. Ihnen eine ärztliche Behandlung oder Besuche beim Physiotherapeuten
zwar einige Wochen oder Monate geholfen haben, die Beschwerden danach aber wieder aufgetaucht sind, dann lohnt es sich für Sie, sich für eine individuelle Liege- und
Schlafberatung anzumelden.
So finden Sie endlich heraus, welche Auswirkungen Ihr Bett auf Ihre Beschwerden hat. Aber nicht nur das Bett alleine hat einen Einfluss auf den Schlaf und damit auf
die Erholung. Auch Alter, Konstitution, Krankheiten der Tagesablauf und oft auch Stress können Probleme verursachen.
Das ist eine wichtige Frage und die kurze Antwort darauf: Oft sehr viel.
Jetzt aber langsam, eins nach dem anderen. Rückenschmerzen sind in den meisten Fällen Verspannungsschmerzen. Nämlich Verspannungen der tiefen Rückenmuskulatur.
Wie verspannen denn Muskeln? Muskeln verspannen, wenn sie über längere Zeit in gespanntem Zustand sind und dadurch mit der Zeit ein Schmerz im Muskel ausgelöst
wird und aufgrund des Schmerzes der Muskel noch mehr verspannt.
Wenn Sie nun in Ihrem Bett in einer Position liegen, in welcher Ihre tiefe Rückenmuskulatur nicht entlastet ist, löst diese Spannung mit der Zeit Verspannungen aus.
Da wir im Bett eine relativ lange Zeit verbringen und uns in Tiefschlaf-Phasen kaum bewegen, können diese Verspannungen zu starken Rückenschmerzen führen.
Oft befinden wir uns während der Nacht in einem wahren "Teufelskreis der Verspannungen". Was ist damit gemeint?
Neben Verspannungen kann auch die Reizung von Rückenmarks-Nerven Schmerzen im Liegen verursachen.
Die Spinalnerven verbinden unseren ganzen Körper mit dem Rückenmark und somit mit dem Hirn. Die Spinalnerven zweigen vom Rückenmark durch die Spinalkanäle links und
rechts der Wirbelsäule ab.
Besonders im Bereich der Lendenwirbelsäule ist die Gefahr einer Verengung der Spinalkanäle und somit ein erhöhter Druck auf die Nerven relativ gross. Machen wir
zum Beispiel ein starkes Hohlkreuz oder hängt unsere Taille stark durch in Seitenlage, werden die Spinalkanäle verengt.
Zusätzlich können Bandscheiben, welche geschwächt und ausgedehnt sind, auf die Nerven drücken. Ebenso sind Muskelverspannungen mögliche Ursachen für eine Reizung
der Rückenmarksnerven.
Die wohl extremste Form der Reizung der Spinalnerven ist der Bandscheibenvorfall. Dann hat der äussere Faserring der Bandscheiben sich ausgedehnt oder ist
gar gerissen und die defekte Bandscheibe drückt auf die Nerven. Dies ist äusserst schmerzhaft und kann auch zu Lähmungserscheinungen führen.
Eine optimale Regeneration der Bandscheiben im Schlaf und somit eine regelmässige Versorgung mit Flüssigkeit dank der Entlastung der Bandscheiben im Liegen ist daher sehr wichtig.
Je nach dem, wie Sie liegen, ist Ihre Hals- und Nackenmuskulatur mehr oder weniger gespannt. Das Ziel ist natürlich, möglichst ohne Verspannungen die Nacht zu verbringen und die Halswirbelsäule in einer ergonomischen Position zu lagern.
In der Seitenlage wird Ihr Kopf kaum auf der Liegefläche aufliegen, da Ihre Schulter den ganzen Oberkörper anhebt. Im Normalfall werden Sie ein Kissen benutzen, um Ihren
Kopf bequem lagern zu können. Vielleicht besitzen Sie sogar ein Nackenstütz-Kissen. Oder haben Sie viele verschiedene Kissen? Damit sind Sie keine Ausnahme. Es gibt viele
Menschen, die eine ganze Kissen-Sammlung besitzen.
Mit dem Kissen wird versucht, die Halswirbelsäule einigermassen entlastet zu lagern. Da die meisten jedoch auf Betten liegen, welche ihre Schulter zu wenig einsinken lassen,
brauchen sie ein relativ hohes Kissen um den Kopf zu stützen. Wenn das Kissen nun auch noch einen Inhalt hat, welcher sich in der Hülle verschieben lässt, wird diese
Stützfunktion nicht langfristig gewährleistet. Ein Federkissen zum Beispiel wird vor dem Einschlafen zurechtgestopft, dann schläft man ein und bereits zehn Minuten
später sind die Federn nicht mehr dort wo sie sein sollten. Leider merkt der Schlafende dies nicht, da er im Tiefschlaf ist.
Bedeutend besser sind da Formkissen, welche über einen Schaumstoffkern verfügen, welcher seine Form beibehält.
Sie haben ein Nackenkissen? Und haben trotzdem immer wieder Verspannungen in Hals und Nacken?
Auch da sind Sie nicht alleine. Das Problem verursacht nämlich nicht ihr Kissen, sondern Ihre Schulter, welche zu wenig einsinkt. Dadurch wird die Brustwirbelsäule
angehoben und durch den hohen Druck auf die Schulter, wird über das Schlüsselbein auch ein erhöhter Druck auf die Halswirbelsäule übertragen.
Ein Kissen kann daher Verspannungen in Hals und Nacken lediglich lindern und die Symptome bekämpfen. Die Ursache der Probleme, nämlich die zu wenig einsinkende
Schulter, wird nicht behoben.
Wenn Sie auf dem Rücken liegen, brauchen Sie eigentlich nur ein Kissen um Ihre Hals-Lordose zu stützen. Ein Kissen für einen Rückenschläfer sollte daher ziemlich flach
sein und auch in diesem Fall ist es sehr wichtig, dass das Kissen eine klare Form hat und diese auch behält.
Falls Sie als Rückenschläfer auf einem zu hohen Kissen schlafen, wird Ihr Kopf zu stark angehoben und Ihre Halswirbelsäule nach vorne gebogen. Zudem werden Ihre Atemwege
verengt und die Chance, dass Sie beginnen zu Schnarchen oder dass Sie stärker Schnarchen ist sehr gross.
Sollten Sie Bauchschläfer sein, brauchen Sie höchstwahrscheinlich gar kein Kissen und falls doch, werden Sie dieses eher unter der Brust platzieren um den Kopf etwas
entlasten zu können.
Bei der Bauchlage ist es wichtig zu wissen, dass es sich dabei um ein Fluchtlage handelt. Wenn Sie weder auf der Seite, noch auf dem Rücken bequem liegen können, ist
die Chance da, dass Sie auf den Bauch ausweichen.
Die Bauchlage ist, aufgrund des starken Hohlkreuzes, für die Lendenwirbelsäule sehr schlecht, für die Halswirbelsäule aber katastrophal. Sie müssen Ihren Kopf 90 Grad
zur Seite drehen, damit Sie atmen können und bleiben in dieser Position, während einer Tiefschlaf-Phase, bis zu einer Stunde praktisch bewegungslos liegen. Würden
Sie tagsüber während einer Stunde mit 90 Grad zur Seite gedrehtem Kopf da sitzen? Wohl kaum. Dies führt nämlich zu ernsthaften Verspannungen der Muskulatur in Hals und Nacken.
Die Schultern sind die breiteste Stelle unseres Körpers. Wenn wir nun auf der Seite liegen, müsste die Schulter auch entsprechend tief in die Matratze einsinken können.
Die Frage stellt sich nun wie breit denn Ihre Schultern sind und wie tief diese einsinken sollten. Aus meiner Erfahrung weiss ich, dass bei sehr vielen Menschen die Schultern 20cm
breiter sind als die Taille. Das heisst, dass in Seitenlage die Schulter 10cm tiefer liegen sollte, als die Taille.
Selbstverständlich gilt dieses Mass nicht für jede Person und muss für alle individuell ermittelt werden. Als Näherungswert dient es aber sehr gut.
Da unsere Schulter, wie wir herausgefunden haben, die breiteste Stelle am Körper ist, liegen wir mit der Schulter auch mit relativ viel Druck auf der Matratze. Zudem haben
viele Matratzen eine integrierte Schulterzone, welche die Schulter besser einsinken lassen soll.
Da jedoch viele Menschen auf einer zu festen Matratze liegen, können sie mit den Schultern in Seitenlage trotzdem zu wenig einsinken. Da unsere Schulterpartie nicht entsprechend
schwerer ist, als der Taillenbereich ist ein 10cm tieferes Einsinken der Schulter schlicht unmöglich.
Da im Bereich der Schulter somit ein hoher Druck auf eine kleine Fläche ausgeübt wird, machen sich oft Schmerzen bemerkbar. Die Reaktion darauf ist, dem Schmerz auszuweichen
und die Schulter nach vorne oder hinten zu rollen, den unteren Arm unter den Brustkorb zu legen oder den unteren Arm nach oben zu strecken.
Mit all diesen Massnahmen wird natürlich der Druck auf die Schulter reduziert. Durch das Wegdrehen der Schulter ergibt sich jedoch eine Verdrehung der Wirbelsäule, durch
den Arm unter dem Brustkorb erhöht sich die Gefahr, dass der Arm oder die Hand einschlafen und wenn der Arm nach oben gestreckt wird, ist auch in diesem Fall die Durchblutung
erschwert.
Die Lösung für das Problem ist ein Bett, welches optimal zu Ihrem Körper passt. Nur so kann der sehr hohe Druck von der Schulter genommen und gleichmässig auf den ganzen Körper
verteilt werden.
Das Schlimmste, was einem Matratzen-Hersteller passieren kann, sind Matratzen, welche nach einiger Zeit eine Vertiefung in der Mitte haben. Jeder Kunde wird sich sofort auf seine Garantie-Ansprüche berufen und Ersatz verlangen. Was macht also die Matratzen-Industrie? Richtig, sie sorgt dafür, dass eine Matratze auf keinen Fall eine Vertiefung in der Mitte hat. Und wie wird das gemacht? Ganz einfach; die Matratze wird in der Mitte fester gebaut. Dies wird oft mit vielversprechenden Marketing-Floskeln wie "Mittelzonen-Verstärkung" oder "eingebaute Hüftstütze" verkauft.
Damit kann das Problem mit der Vertiefung in der Matratze gelöst werden. Aber liegen Sie denn nun auch gut auf dieser Matratze? Wie bereits erwähnt, ist die Hüfte, nach der Schulter, die breiteste Stelle unseres Körpers. Wenn Sie nun auf der Seite liegen, sollte Ihre Hüfte etwas einsinken können. Wenn dies, wie auf dem Bild illustriert, nicht möglich ist, wirkt automatisch ein hoher Druck auf Ihre Hüfte. Dies wiederum führt dazu, dass Ihr Becken nach vorne abrollt, was eine Verdrehung der gesamten Wirbelsäule verursacht. Menschen, auf einer Matratze mit zu hoher Festigkeit im Hüft-Bereich liegen, haben in Seitenlage das untere Bein daher oft gestreckt und das obere Bein angezogen. Es ergibt sich eine Art Bewusstlosen-Lagerung.
Wir haben festgestellt, dass oft Ihre Hüfte zu wenig einsinken kann. Im Verhältnis zur Wirbelsäule liegt sie daher zu hoch. Dies hat einerseits die Auswirkung, dass unsere Taille, welche viel schmaler ist als die Hüfte, nicht oder viel zu wenig gestützt wird und somit durchhängt.
Dieser Gedanke wäre im ersten Moment naheliegend. Natürlich lässt eine weichere Matratze Ihre Hüfte tiefer einsinken und der Druck auf die Hüften wird reduziert. Leider bringt
dies aber sehr oft mit sich, dass die schmalere Taille nicht genügend gestützt wird und dadurch auch tiefer einsinkt. Dies bewirkt ein starkes Abnicken der Taille und der
Lendenwirbelsäule. Kreuzschmeren sind beinahe vorprogrammiert.
Für ein, auf Ihren persönlichen Körperbau abgestimmtes Liegen ist ein individuell angepasstes Bett unerlässlich. Ein Geuggis Bett wird speziell Ihrem Körper und Ihren
Bedürfnissen angepasst. Es lohnt sich für Sie, im Rahmen eines unverbindlichen und kostenlosen Beratungsgesprächs, das einzigartige Liegegefühl zu erleben.